Fast wie im "Vierfarben-Land":
Südafrikanische Komödie "Kanye Kanye"

Ein 23-jähriger Deutscher ist für den wichtigsten Studenten-Filmpreis der Welt nominiert: Miklas Manneke aus Johannesburg hat im Juni die Chance, für seine Komödie „Kanye Kanye“ mit dem Studenten-Oscar ausgezeichnet zu werden. Sein Kurzfilm erzählt von einer fiktiven südafrikanischen Township, die in einen roten und einen grünen Bereich geteilt ist. Miklas Manneke beschreibt in „Kanye Kanye“ den stupiden aber alltäglichen Rassismus, den es überall auf der Welt gibt.

Erst vor kurzem hat Manneke sein Filmstudium in Johannesburg beendet. Den Kurzfilm „Kanye Kanye“ hat er nicht nur produziert, er hat auch Regie geführt.

Deutschen und südafrikanischen Pass

Miklas Manneke hat einen deutschen und einen südafrikanischen Pass. Regelmäßig besucht er seinen deutschen Vater in der Lüneburger Heide, in Hannover hat er mehrere Monate lang bei einer Produktionsfirma gearbeitet. Filme machen will der 23-Jährige aber weiter in Südafrika, wo er groß geworden ist. Wenn der Studenten-Oscar im Juni in Los Angeles verliehen wird, will ihn Manneke nach Südafrika holen – für seine Crew und für die Menschen, von denen der Film erzählt.