Haus kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

In Kooperation mit

Ev.-luth. Missionswerk Hermannsburg

Religionspädagogisches Institut Loccum

Arbeitsbereich Kindergottesdienst im Michaeliskloster Hildesheim

Pressebericht aus der Evangelischen Zeitung 11/2009 vom 1. März 2009 zur Projektwoche UBUNTU in der Evangelischen Grundschule Eichelkamp in Wolfsburg
 



"Eine Schatzkiste voller Regeln"
(zum Downloaden hier klicken)

Dazu erschien in der Folge-Nr.11 vom 15.März in der Rubrik "transparent" noch folgender Zusatz:

„Ubuntu“ lautet das Zauberwort. Dieser ZuIu-Begriff— er steht für „gemeinsam sind wir stark“ ist auch die Bezeichnung für das Anti- Gewalt-Projekt für Kinder im Grundschulalter. Es ist sozusagen der „kleine Bruder“ des bekannteren Projekts „Schritte gegen Tritte“.

Es gibt sicher eine ganze Menge toller Ideen, die selbst „alte Hasen“ im Redaktionsgeschäft beeindrucken. Doch „Ubuntu“ hat bei mir einen besonders nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Die EZ-Reportage aus der „Waldschule“ in Wolfsburg dürfte dies auch deutlich gemacht haben. Diese Form der Friedenserziehung ist es meines Erachtens wert, auch jenseits der (evangelischen) Schule durchgeführt zu werden.

Dies muss kein Traum bleiben, denn die Fortbildung, die das Haus kirchlicher Dienste (HkD), Arbeitsstelle Friedensarbeit, dafür anbietet, richtet sich nicht nur an Lehrkräfte, die in der Grundschule evangelischen Religionsunterricht erteilen. Am
24. Oktober, so wies uns jetzt der zuständige Pastor Klaus Burckhardt daraufhin, werde es auch ein Fort- bildungsangebot für Mitarbeitende in Kindergottesdiensten geben —voraussichtlich im Antikriegshaus Sievershausen. Burckhardt empfiehlt Interessenten, sich möglichst bald dazu anzumelden. Nähere Informationen unter Tel. 0511.1241.560oder im Internet unter www.ubuntuprojekt.de.
 
Burckhardt hat darüber hinaus große Hoffnung, dass das „Ubuntu“Projekt auch über die Landeskirchen- grenzen hinweg Schule macht. Die Module für die zweitägigen Unterrichtseinheiten ließen sich überall verwenden. Denn Streitigkeiten auf Pausenhöfen gebe es überall. Und gelingendes Miteinander für den Schulalltag lasse sich jederzeit einüben. Dem kann ich mich nur voll anschließen.

Michael Eberstein
Chefredakteur